Streifenskunk
(Mephitis mephitis)

Herkunft: Kanada und USA. Sie leben dort in lockeren Buschwäldern, lichten Wäldern, offenen Graslandschaften mit Busch- oder Waldinseln, aber auch Hochsteppen des Hügel und Berglandes.

Aussehen: Breiter, weißer Streifen von Stirn über die Flanken bis zur Schwanzwurzel. Der Schwanz ist lang und buschig.  Die Gestalt wirkt plump.

Verhalten: Stinktiere sind dämmerungs- und Nachttiere, die jedoch auch vereinzelt tagsüber aktiv sind. Sie sind zudem Kulturfolger und auch häufig in der Nähe menschlicher Siedlungen anzutreffen.

Stinktiere sind gesellig, nur Erwachsene Männchen zur Paarungszeit häufig Einzelgänger. Sie sind Bodenbewohner, die ortstreu in Revieren leben. Sie bewegen sich mit bedächtigem Laufen vorwärts, können schwimmen, gehen aber ungern ins Wasser. Zudem springen und klettern sie schlecht - lediglich der Fleckenskunk flüchtet sich bei Gefahr auf Bäume und schlafen dort auch teilweise in Baumnestern. Der Geruchssinn ist hoch entwickelt, das Seh- und Hörvermögen ist gut. Im Winter haben sie mehrfach unterbrochene Ruheperioden.

Die Verteidigung erfolgt durch Verspritzen eines übel riechenden Sekretes.

Sie fressen in der Natur Wirbellose aller Art, teilweise auch Schlangen, Eier, Kleinnager, Aas, süßes Obst, Beeren und zartes Grün.

Skunks zu Hause

Skunks, also Stinktiere, eigentlich immer der Streifenskunk,  erfreuen sich auch als Haustier immer größerer Beliebtheit, in den USA werden sie auch schon in den verschiedensten Farbformen seit einigen Jahrzehnten vermehrt. Meist werden nur entdrüste Tiere angeboten (denen die Analdrüsen entfernt wurden) , welches in Deutschland eigentlich verboten ist. Nur wenige halten sich "ganze" Stinktiere im Haus, auch wenn bei zahmen Tieren das Risiko, dass sie ihr Sekret einsetzen, sehr gering ist.

Skunks benötigen viel Platz, und können durch ihre Masse und ihre Kraft viel Chaos anrichten. Eine ausschließlicher Haltung in einem Käfig ist nicht anzuraten, da dieser sehr groß sein muss (mindestens 100cm x 150cm x 60cm pro Tier bei Freilauf). Sie brauchen sehr viel gesicherten Freilauf. Laut Haltungsrichtlinien sollte ein Paar Skunks ein Gehege von mindestens 10m² besitzen.

Skunks besitzen einen eigenen Körpergeruch, der einigen Leuten als unangenehm auffällt - wobei viele Skunkhalter jedoch meinen, dass z.B. Frettchen einen stärkeren Eigengeruch haben.

Gefüttert werden sollten sie mit Gemüse, Obst und Light Hundefutter, da Skunks sehr schnell verfetten. Mageres, rohes Fleisch kann auch gereicht werden.